OECD Forum: Jährliches Treffen der Mitgliedstaaten ermöglicht praxisnahen Austauch bei der Poltik
Die OECD (Organisation for Economic Co-Operation and Development / Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) ist 1961 in Kraft getreten. Der Sitz der OECD ist in Paris. Die OECD ist international orientiert, wobei die verantwortlichen und demokratischen Regierungen der Mitgliedsländer miteinander im Austausch stehen.
Die Regierungsvertreter der Länder treffen sich, vergleichen und analysieren die Entwicklungen der Sozial,- und Wirtschaftspolitiken in den Foren, die jährlich stattfinden. Heute umfassen die Tätigkeiten der OECD nahezu alle Politikbereiche. Die OECD bietet ein hochkarätiges Diskussionspodium für die mittlerweile 34 Mitgliedstaaten. Dabei haben in der Vergangenheit die Treffen schon zu weitreichenden Ergebnissen geführt und tragen heute verstärkt dazu bei, dass Probleme in einzelnen Politikbereichen gelöst werden können. Untersuchungen und Studien tragen dazu bei, Entwicklungen zu lancieren oder zu verhindern. Weltweit sind mittlerweile über 4000 Veröffentlichungen zu einzelnen Problemstellungen abrufbar. Eine davon ist die so genannte Pisa-Studie.
Die Entscheidungsträger treffen sich jedes Jahr zu einem OECD Forum und der Ministerratstagung. Hier werden Fragen bezüglich der Stabilität, des Wirtschaftswachstums oder zur Entwicklungszusammenarbeit erörtert und geklärt. Die OECD hat sich der Demokratie und Marktwirtschaft verpflichtet, wobei die Mitgliedstaaten zu den Ländern mit einem hohen Pro-Kopf-Einkommen zählen.
Entwicklung und sinnvolle wirtschaftliche Zusammenarbeit sind die Prämissen unter denen sich die Mitgliedsländer jedes Jahr treffen. Die OECD ist in sieben Bereiche untergliedert: Finanzen, Governance, Nachhaltigkeit, Entwicklung, Finanzen, Gesellschaft und Wirtschaft. Diese Bereiche verfügen wieder über 27 Unterthemen, wie zum Beispiel Altersvorsorge, Beschäftigungspolitik, Entwicklungszusammenarbeit, Korruptionsbekämpfung, Steuern, Gesundheit, Migration, Energie, Investitionen, Innovationen, Umwelt, verantwortliche Unternehmensführung, Biotechnologie, Bürokratieabbau, Investitionen, und Bildung.
Die OECD veröffentlicht zweimal jährlich einen Wirtschaftsausblick. Hierbei handelt es sich um eine Konjunkturprognose für die Mitgliedstaaten und die großen Schwellenländer (Länder, die vom Status des Entwicklungslandes zum Industrieland stehen). Die Zwischenbewertung der Wirtschaftsräume wird durch Prognosen der G7-Staaten vervollständigt. Konkrete wirtschaftliche Empfehlungen werden aufgrund der Prognosen erstellt und führen dazu, dass sich die internationale Politik nachhaltig verbessert.
